Mehr Sicherheit durch RDKS-Sensoren

Das Reifen-Druck-Kontroll-System – Schützt die Umwelt & senkt die Betriebskosten

Mit den RDKS-Sensoren, die ab 01.11.14 für Neuwägen gesetztlich vorgeschrieben sind, wird Autofahren wieder ein Stück sicherer. Die automatischen Sensoren messen präzise und zuverlässig den Reifendruck und warnen den Fahrer (per Kontrollleuchte) bei einem großem Verlust. So können Schäden am Reifen, die meist durch zu geringen Luftdruck entstehen, vermieden werden.

Nur wenn der Reifendruck in Ordnung ist, zeigen Reifen optimale Kurvenstabilität und Fahrkomfort und ermöglichen einen minimalen Bremsweg. Dies sorgt nicht nur für mehr  Sicherheit, sondern mindert auch den Kraftstoffverbrauch. Und so schützt man die Umwelt und senkt auch die Betriebskosten.

Direktes & indirektes RDKS:

Da RDKS-Sensoren schon seit 2009 in vielen Kfzs verbaut werden, gibt es verschiedene Systeme.

So gibt es zum einem die direkten RDKS-Sensoren, die direkt an den vier Reifen Luftdruck und Temperatur messen und per Funk an ein Steuergerät senden. Sie sind sehr genau und messen auch wenn das Fahrzeug nicht fährt, bei manchen Herstellern wird sogar das Ersatzrad mitgemessen.

Die indirekten RDKS-Sensoren hingegen nutzen die bereits vorhandene Technik im Auto, also z.B. ABS- und Traktionskontrollsensoren, messen so die Drehzahl der Räder und errechnen den Luftdruck der vier Reifen. Ergibt sich beim Vergleich der Räder eine minimal Abweichung, wird der Fahrer gewarnt.

Den Reifenwechsel bei Fahrzeugen mit RDKS-Sensoren sollte immer ein Fachmann vornehmen!

Beim Einbau der direkten RDKS-Sensoren ist speziell programmiertes Werkzeug nötig, das zum Hersteller bzw. Fahrzeug passen muss. Indirekte Sensoren müssen zudem auf „0“ gestellt werden, da dieses System nach jedem Reifenwechsel lernen muss.

Denn nur wenn die Sensoren fachmännisch eingebaut und/oder gewartet wurden, können Sie optimal messen und für mehr Sicherheit sorgen.

Mehr Informationen auf www.rdks-wissen.de